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Gartengestaltung mit Pflanzen

Selbst ein perfekt angelegter Garten hat keine Seele (Atmosphäre) ohne Pflanzen. Die Pflanze als Lebewesen und gleichzeitig als Gestaltungselement bietet in Farbe, Form und Sortenreichtum wohl für jeden Geschmack etwas an. Nicht selten haben Menschen eine starke Beziehung zu Pflanzen, z.B. zum Hausbaum oder zu den aus Samen oder Stecklingen selbst gezogenen Pflanzen. Oft höre ich bei Umgestaltungen oder Umpflanzungen den Satz: „Der Baum bleibt aber stehen, den haben meine Eltern gepflanzt, der ist so alt wie das Haus“.
Ob eine Vorgartenbepflanzung, eine Um- oder Neupflanzung oder das Pflanzen des besagten Hausbaumes, es müssen viele Faktoren berücksichtigt werden.

  • Ist der Standort gut gewählt?
  • Wie groß wird die Pflanze?
  • Erziele ich den gewünschten Effekt?
  • Wie viel Grenzabstand muss ich beim Pflanzen einhalten?
  • Wie pflege ich die Pflanze?

Eine dauerhafte und abwechslungsreiche Pflanzung muss also gut geplant sein.
Auch hier greifen unsere Planungsgrundsätze :

  1. Beratung und Erfassung Ihrer Wünsche
  2. Vorschlag für die Pflanzung oder erstellen eines Pflanzplans
  3. Detailiertes Angebot und fachgerechte Pflanzung

Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, um Ihren Garten noch schöner zu gestalten.

Wir pflanzen, damit Sie Ihren Garten genießen können.

 

 

Roter Perückenstrauch (Royal Purple) Pflanze des Monats 2 / 2012

Der rote Perückenstrauch (Cotinus coggygria Royal Purple) mit seinen glänzenden schwarzroten Blättern ist die Pflanze des Monats Februar.
Der sparrig wachsende, breitbuschige Strauch zählt eher zu den mediterranen Gehölzen unserer Gärten, gedeiht aber auch auf unseren Böden sehr gut.
Die Sorte "Royal Purple" erreicht bei optimalen Bedingungen eine Höhe und Breite von ca. 2-3 Metern. Der Perückenstrauch ist sehr schnittverträglich und auch sonst sehr Stadtklimafest.
Für anfallende Rückschnittarbeiten sollten auf jeden Fall Handschuhe getragen werden, da anscheinend größere Mengen Allerge in dem Strauch enthalten sind, was Hautreizungen und Hautausschlag im Einzelfall zur Folge haben kann.
Sonnige Standorte und damit verbundene warme, kalkhaltige Böden, sorgen dafür, dass dieses Gehölz auch gerne auf Dachgärten verwendet wird.
Die Trockenheit die auf diesem Extrenstandort entstehen kann, verkraftet diese Pflanze in der Regel sehr gut.
Aber auch als Solitärpflanze z.B. in einer Rasenfläche, entfaltet der Perückenstrauch seine ganze Pracht.
Die Blüten erscheinen im Juni/Juli und bilden das Vorspiel auf eine tolle orangerote bis scharlachrote Herbstfärbung.
Übrigens wurde für das Färben von Wolle und Leder früher die Rinde des Perückenstrauchs genutzt.
Eine vielfältige Pflanze also, die es wert ist, gepflanzt zu werden.





 

Heuchera (Purpurglöckchen) x "Electric Lime", Pflanze des Monats 1/2012

Es gibt wohl kaum eine Staude, die einen variantenreicheren Blattschmuck hat als das Purpurglöckchen (Heuchera)
Die grünblättrigen Arten und Sorten lieben den lichten Schatten der Bäume und Sträucher, weshalb auch der Name "Schattenglöckchen" geläufig ist.
Der durchlässige und humusreiche Boden unter den Bäumen kommt dem Wachstum des Schattenglöckchens sehr entgegen.

Rotlaubige Sorten wie z.B. Heuchera micr. "Palace Purple" sollten jedoch am besten an einem sonnigen bis absonnigen Standort gepflanzt werden.
Je nach Sorte blüht das Purpurglöckchen von April bis September. Was man aber wirklich verlässlich sagen kann, ist, dass der Blattschmuck während der Vegetationsphase eine Augenweide ist.

Ob im Staudenbeet, als Bbdendeckende Staude oder einfach als Kontrast in einem Pflanzkübel, das Purpurglöckchen bildet einfach überall im Garten einen Blickfang.

Auf dem Speiseplan der Schnecken ist Heuchera nicht enthalten, weshalb sie gerne um Funkien (Hosta) gepflanzt werden, um diese zu schützen.

Die auf dem Foto zu sehende Sorte Heuchera x "Electric Lime" ist ein echter Hingucker. Bei einem leicht schattigen und kühlen Standort bildet diese tolle Staude eine rote Aderung, die bis in den Randbereich hinein gehen kann.
Die Pflanze blüht weiß und hat ansonsten einen limettenähnlichen Blattschmuck.

Züchter haben Heuchera mit Tiarella (Schaumblüte) gekreuzt.
Die hieraus entstandene Gattung Heucherella soll noch länger und intensiver blühen.
Um einen kleinen Einblick in Heuchera und Heucherella Sorten zu bekommen können Sie sich hier informieren:

heucherawelt.de

 

 

 

 

Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) Pflanze des Monats 12/2011

Das ausdauernde Lampenputzergras (Pennisetum alocuroides) zählt im Herbst zu den auffälligsten Stauden in unseren Gärten.
Der Einsatz bei der Pflanzung ist sehr vielfältig. Ob als Solitärstaude in einem Stauden- oder Kiesbeet oder als flächige Pflanzung wie auf dem Foto, das Federborstengras ist immer ein Hingucker.

Mit Wuchshöhen von 30-120 cm lässt der Sortenreichtum keine Wünsche offen.

Die mittlerweile auf dem Markt befindlichen rot/braun-blättrigen Sorten, so wie einige andere Sorten sind nur bedingt winterhart und brauchen im Zweifelsfall einen Winterschutz z.B. aus Tannenreisig.
Um die Winterhärte abzuklären, sollte man beim Kauf den Fachmann zu Rate ziehen.
Mit einer mittleren Wuchshöhe von ca 40 bis 60 cm ist Pennisetum alo. "Hameln" eine bewährte Sorte.
Das Lampenputzergras wird oft auch als Federborstengras bezeichnet und lässt sich gut als Schnittstaude in Blumensträußen verwenden.
Bei voller Sonne und durchlässigen Böden entfaltet dieses Gras seine ganze Pracht und die Ähren kommen im Lichtspiel der Sonne am Besten zur Geltung.
Mit einer Blütezeit von August bis Oktober zählt es zu den langblühenden Stauden.
Auch die ausgeblühten Ähren haben bei Frost im Winter ihren Reiz.
Nicht zuletzt deshalb sollte ein Rückschnitt der Staude  erst im Frühjahr erfolgen.

Sonnenhut, Echinacea purpurea "Alba", Pflanze des Monats 11 / 2011

Hier möchten wir ihnen heute eine schöne, weißblühende Sorte der Echinacea purpurea (Sonnenhut) vorstellen.

Echinacea purpurea "Alba" bildet mit seiner weiß-/cremefarbenen  Blüte einen schönen Blickfang in Bauerngärten oder Staudenbeeten.
Der Sonnenhut blüht von Juli bis September und zählt so zu den Langblühern im Staudenbereich.
Die auf dem Foto zu sehende Sorte Echinacea purpurea "Alba" erreicht eine Endhöhe von ca. 80 cm.
Der Sonnenhut ist eine mehrjährige Staude, die schon in der Geschichte als Heilpflanze bekannt war. Mittlerweile ist die Wirkung jedoch umstritten.
Nährstoffreiche, durchlässige Böden und ein Standort in voller Sonne garantieren fast schon eine kräftige und reichblühende Pflanze.
Ein Winterschutz ist nicht erforderlich, da die Staude sehr frosthart ist.
In Bauerngärten wirkt der Sonnenhut nie deplaziert und bietet sich in den Blütemonaten immer als Schnittstaude für die Vase an.
Ob als Solitärpflanze in Gruppen oder in Verbindung mit Gräsern oder anderen Stauden, der Sonnenhut ist immer ein Hingucker und wird auch gerne von Insekten oder Schmetterlingen angeflogen.
Eine weitere schöne Sorte ist Echinacea purpurea "White Swan".

In der Höhe variieren die auf dem Markt befindlichen Sorten von 40 bis ca. 120 cm. Vor dem Kauf bzw. der Pflanzung sollte man sich diesbezüglich erkundigen und die Höhe entsprechend der sonstigen Bepflanzung berücksichtigen.

Wilder Wein (Parthenocissus tricuspidata) Pflanze des Monats 10 / 2011

Aufgrund der unglaublich schönen Herbstfärbung ist der Wilde Wein  (Parthenocissus tricuspidata), auch Jungfernrebe genannt, in diesem Monat die Pflanze des Monats.
In voller Sonne entfaltet der Wilde Wein im Herbst seine volle Pracht, aber auch im Halbschatten gedeiht diese selbstklimmende Pflanze prächtig.

Der wilde Wein ist lichtfliehend das heißt, dass sich die Triebe leicht und gerne in Putz oder Mauerrisse einwachsen können und durch ihr Dickenwachstum hier Schäden verursachen können.

Nicht nur deshalb sollte man eine Pflanzung von  Parthenocissus tricuspidata
gut planen und am besten einen Fachmann hinzuziehen.
Es ist vielmehr darauf zu achten, dass nicht nur die zu berankende Fassade möglichst unbeschädigt ist, sondern auch die entsprechende Höhe und Breite aufweist. Denn Sie als Verursacher stehen bei einer Überwachsung zum Nachbarn in der Pflicht.
Als Fassadenbegrünung verbessert der Wilde Wein das Stadt- und Raumklima, dient zudem als Brut- und Nährgehölz für Vögel und Kleinstlebewesen und kann ohne Rankhilfe selbst an etwas glattere Wände gesetzt werden.
Der Wilde Wein liebt lockere humose Böden und ist in der Pflege an einem entsprechendem Standort sehr anspruchslos.

Helenium "Rubinzwerg" Kleine Sonnenbraut, Pflanze des Monats 9/2011

Die sonnenliebende Helenium (Sonnenbraut) zählt wegen Ihrer reichhaltigen Blüten wohl zu den schönsten Schmuckstauden.
Mit einer Wuchshöhe von ca. 80 cm ist die Sorte "Rubinzwerg" eine der niedrigsten und wertvollsten Sorten.
Um eine gute Verzweigung und Standfestigkeit zu erreichen, empfiehlt sich ein Zurückschneiden der Pflanze im Frühjahr.
Die tief rubinfarbenen Blüten erfreuen jeden Gartenbesitzer von Juli bis September.
Helenium hybride "Rubinzwerg" kann durch die etwas geringere Höhe auch im Vordergrund eines Staudenbeetes gepflanzt werden.
Die Sonnenbräute gelten als Insekten- und Bienenweiden, sind sehr winterhart und anspruchslos.
Eine ausreichende Nährstoffversorgung dankt aber auch diese Staude mit kräftigem Wuchs und reichhaltigen Blüten.

Weigela florida (Pflanze des Monats 8 / 2011)

Ein wunderschöner Blütenstrauch, der seine Blüte von Mai bis Juni zeigt, ist die Weigela florida, die in diesem Monat unsere Pflanze des Monats ist.
Am schönsten wirkt dieser Blütenstrauch gemeinsam mit anderen Blütensträuchern oder einzeln gestellt in einem Staudenbeet.
Die volle Blütenpracht entfaltet die Weigela an einem sonnigen bis halschattigen Standort bei mittelschweren durchlässigen Böden.
Weigela florida ist aufrecht und kräftig wachsend und erreicht eine Höhe von ca 2,5 bis 3 Meter.
Weigelien sind sehr resistend gegen Schädlinge und im allgemeinen sehr industriefest.
In der Wuchshöhe und der Blütenfarbe lasssen die Weigelien kaum einen Wunsch offen.
Die bekannte Weigela "Eva Rathke" blüht tiefrot und hat eine Wuchshöhe von ca 1,5 Metern.
Weigela florida "Purpurea" ist noch schwachwüchsiger und blüht dunkelrosa.
Aber auch "Exoten" wie z.B. die gelb blühende Weigela middendorffiana oder die im Blatt gelbrandige Weigela florida " Nana Variegata" haben Ihren Reiz und passen in fast jeden Garten.

Japanisches Blutgras (Imperata cyl. Red Baron) Pflanze des Monats 7/2011

Das 30 bis 40 cm hohe Japanische Blutgras (Imperata cylindrica "Red Baron") besticht durch seine auffallende, rote Blattfärbung.
Die Rotfärbung beginnt bereits im Sommer und hält bis zum Winter hin an.
Japanisches Blutgras gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit humosen, durchlässigen Böden.

Ob als Solitärpflanze, gemeinsam mit anderen Blütenstauden oder als (evtl. sogar flächige) Unterpflanzung von größeren Gehölzen, hier besonders schön bei Gartenbonsai, setzt dieses attraktive Ziergras in jedem Garten besondere Akzente.

Auch wenn Sie einen geschützten Standort für dieses interssante Gras ausgesucht haben, empfiehlt es sich, das Gras in den ersten Jahren im Winter z.B. mit Laub oder Ästen vor allzu starkem Frost zu schützen. Im Frühjahr werden dann die alten Halme bodennah abgeschnitten, damit das Imperata-Gras wieder frisch austreibt und seine volle Pracht entwickelt.

Holunder (Sambucus nigra "Black Beauty") Pflanze des Monats 6/2011

Leider wird Holunder heutzutage nur noch selten in Privatgärten gepflanzt.
Dabei gibt es tolle Sorten, die sich hervorragend für den Ziergarten eignen.
Die hier auf dem Foto zu sehende Sorte (Sambucus nigra "Black Beauty") hat ein sehr dunkelrotes Laub und kann als Kontrast oder echter Hingucker in jeder Staudenrabatte dienen.
Holunder ist winterhart und stellt wenig Ansprüche an den Boden oder den Standort. Die Hauptsache ist, dass man bei der Pflanzung keinen allzu trockenen Standort wählt.
Die im Mai/Juni erscheinende, sehr angenehm duftende Blüte ist ein echtes Highlight und gerade bei der dunkellaubigen Sorte "Black Beatuty" fällt sie sofort auf.
Holunder hat nicht nur einen hohen Zier- sondern auch einen sehr hohen Nutzwert.
Die Dolden der Holunderblüten können beispielsweise zu Saft, Sekt oder Tee verarbeitet werden.
Um auch die Vorzüge der ab August bis September reifenden Früchte zu nutzen, sollte man bei der Pflanzung auf gut fruchtende Sorten (z.B.Haschberg) achten.
Die Früchte von Black Beauty können genauso verwertet werden wie bei allen anderen Holunder Sorten oder Wildformen.

Beachten Sie bitte, dass die Blätter, Blüten oder Früchte des Holunders nicht roh verzehrt werden dürfen.
Die Inhaltstoffe (Zucker, Säure usw.) der Sorten sind im Gegensatz zur Wildart noch reichhaltiger vorhanden.
Holundermarmelade ist nur ein Beispiel für die Nutzung dieser sehr vitaminreichen Frucht.
Holunder läst sich sehr gut schneiden und gilt im Bezug auf Schaderreger als sehr robust.
Bei freiem Wuchs sollten Sie genug Platz bei der Pflanzung einplanen, denn Holunder kann im Alter 5-6 Meter Hoch und Breit werden.
Bei dem jährlichem Schnitt abgetragener Triebe muß man aber auch in kleineren Gärten nicht auf seine Pracht verzichten.

Gartenmohn (Papaver orientale) Pflanze des Monats 5 / 2011

Der Gartenmohn (Papaver orientale) wird oft auch Türkischer Mohn genannt, und blüht je nach Sorte in unterschiedlichen rot-Tönen von Mai bis Juni.
Die sehr trockenheitsresistente mehrjährige Staude liebt sonnige bis absonnige Standorte und nährstoffreiche, tiefgründige Böden.
Durch die sehr intensive Farbgebung der Gartenmohnblüten sollte die angrenzende Pflanzung sehr gut ausgewählt werden.
Es bietet sich an, in die Nachbarschaft z.B. Stauden wie Salvia, Nepheta faasenii oder Rudbeckia fulgida zu pflanzen, da diese gut die sich nach der Blüte zurückziehende Staude überdecken.
Der Gartenmohn neigt zur Selbstaussaat, deshalb sollte man, wenn keine weitere Aussaat gewünscht ist, rechtzeitig vor der Reife die Samenkapseln entfernen.

Schöne Gartenmohnsorten sind z.B. :

Papaver orientale "Allegro"

Papaver orientale  "TürkenLouis"

Papaver orientale "Beauty of Vivermere"

Papaver orientale "Hula Hula"

Papaver orientale "Rembrandt" 

Papaver orientale "Feuerriese"

Papaver orientale "Marlene"

Papaver orientale "Aladin"

Papaver orientale "Springtime"

Papaver orientale "Khedive"

Rhododendron praecox (Vorfrühlingsrhododendron) Pflanze des Monats 4 / 2011

Bei dem Vorfrühlingsrhododendron handelt es sich um einen sehr schönen Kleinstrauch, der in der Höhe und Breite 1 bis 2 Meter erreichen kann.

Die schöne auffällige Blüte zeigt sich meistens im März und zieht sich je nach Witterung und Standort bis in den April hinein. Man sollte bei der Pflanzung auf einen geschützten Standort achten da die geöffneten Blüten Spätfrösten sonst nicht stand halten können.
Eine Düngergabe mit Rhododendrondünger nach der Blüte stärkt die Pflanze und sorgt für eine gute Knospenbildung.
Rhododendron praecox wächst am besten im lichten Schatten und liebt leicht saure Böden mit einem PH Wert von 4,5 bis maximal 6.

Im Winter verliert dieser Rhododendron einen Teil seiner Blätter und setzt so die Verdunstungsfläche für diese Jahreszeit auf ein Minimum herab.

Am schönsten wirkt Rhododendron praecox als Solitärpflanze. Eine leichte Mulchschicht am Wurzelballen hält die Feuchtigkeit und ist durchaus zu empfehlen.

 

 

Bambus (Phyllostachys aureosulcata) Pflanze des Monats 3/2011

Aus aktuellem Anlass (siehe Startseite) ist in diesem Monat die Wahl der Pflanze des Monats auf den Bambus (Phyllostachys aureosulcata Spectabilis) gefallen.
Winterhärte -20 bis -24 Grad

 

Dieser aufrecht wachsende Bambus kann unter optimalen Bedingungen eine Wuchshöhe von ca 7-8 Metern erreichen.
Seine oftmals zick zack wachsenden, gelben Halme (Foto) und das rötliche, dekorative Austreiben der Neuhalme, machen Phyllostachys aureosulcata zu einer sehr wertvollen Bambusart.
Durch seinen aufrechten Wuchs und den bis zu 40 mm dicken Halmen ist zudem auch eine große Standfestigkeit gegeben, die z. B. bei Schneefall ein Abknicken oder Legen der Halme verhindert.
Die Ausläufer treibende Gattung Phyllostachys pflanzt man am Besten mit einer Bambussperre (Rhizomsperre). So wird bei fachgerechter Pflanzung verhindert, dass sich der Bambus im ganzen Garten ausbreitet.
Phyllostachys aureosulcata liebt sonnige bis halbschattige Lagen bei nähstoffreichen und durchlässigen Böden.
Verwendung findet dieser sehr dekorative Bambus als Solitär, Sichtschutz oder als Bambushain

Helleborus niger (Schnee oder Christrose) Pflanze des Monats 2 / 2011

Helleborus niger, die Schnee- oder Christrose erfreut uns nicht nur durch ihr immergrünes Erscheinungsbild, sondern in aller erster Linie wegen ihrer sehr frühen Blüte.
Je nach Lage kann die Blütezeit bereits im Dezember beginnen und sich bis zum April halten.
Diese frühblühende Staude erreicht eine Wuchshöhe von ca. 10 bis 30 cm.
Bei einer flächigen Bepflanzung mit ca 5-7 Christrosen je qm setzt man auch für den Winter einen tollen Akzent im Garten.
Aber auch einzeln gesetzte Stauden können bei der richtigen Standortwahl ein Hingucker sein.
Achtung: die Pflanze ist in allen Pflanzenteilen giftig.
Bei der Standortwahl sollte man auf einen halbschatttigen Standort und einen nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden achten.

Gemeine Hängefichte (Picea abies inversa Pendula) Pflanze des Monats 1/2011

Die Gemeine Hängefichte (Picea abies inversa "Pendula") fällt durch ihre besondere Wuchsform auf.
Hierbei biegen sich die Haupttriebe bis zum Boden und bedecken diesen im Wurzelbereich.
Die Hängefichte läst sich schön als Solitärgehölz in Steingärten oder in einer Heidelandschaften einsetzen.
Durch das Hochbinden des Haupttriebes kann man die Größe der Pflanze fast selbst bestimmen. Die Pflanze ist sehr robust und liebt sonnige bis halbschattige Standorte, die auch gerne frisch bis feucht sein können.
Obwohl die Fichte auch kalkhaltige Böden toleriert, ist bei der Pflanzung ein saurer bis schwach alkalischer Boden von Vorteil.

Auch wenn diese Fichtensorte nicht überall bekannt sein dürfte, wird sie seit der Entdeckung in England 1948 kulitviert.

Das immergrüne ind interessante Erscheinungsbild macht sie zu einem echten Hingucker.

Kleine Sonnenbraut (Helenium Rubinzwerg) Pflanze des Monats 12/2010

Die kleine Sonnenbraut (Helenium Hybride Rubinzwerg) ist trotz Ihrer Größe von 50 bis 80 cm eine der kleinsten ihrer Art.
Das macht sie wiederum sehr robust und standfest, so dass man diese Sorte nicht mit den anderen über einen Meter groß werdenden Verwandten vergleichen kann.
Von Juli bis September blüht diese Schmuckstaude sehr reichhaltig.
Gut durchlässige und nährstoffreiche Böden und ein sonniger Standort fördern diese positive Eigenschaft.
Helenium Hybride Rubinzwerg eignet sich hervorragend als Schnittblume.

Hier noch ein Tipp: Für eine bessere Verzweigung kürzen Sie die Pflanze am besten im spätem Frühjahr noch einmal ein.
Helenium ist sehr winterhart und braucht keinen speziellen Winterschutz.

Ein Zurückschneiden der ausgeblühten Triebe im Spätherbst bis ca 10-15 cm über der Staudenbasis ist zu empfehlen.

 

 

Goldblatt , Goldorange ( Aucuba japonica ) Pflanze des Monats 11 / 2010

Eine der interssantesten immergrünen Pflanzen ist wohl die Aucube (Aucuba japonica). Die auch Goldblatt, Goldorange oder sogar Metzgerpalme genannt wird.
Das hell gesprenkelte Blatt und die giftigen meist roten Beeren sorgen für echte Abwechslung unter den immergrünen Pflanzen.
Schatten oder Halbschatten, beides macht das Goldblatt mit.
Die Intensität der Laubfärbung hängt allerdings stark mit dem gewählten Standort zusammen. Je mehr Sonneneinstrahlung, desto intensiver ist die Sprenkelung im Blatt.
Bei stark schattigen Standorten kann es vorkommen, dass nur noch grüne Blätter vorhanden sind.

Die Aucuba braucht nur wenig Wasser, verträgt aber keine pralle Sonne.
Frische humose Böden oder normale Oberböden, so wie sie bei uns in den Gärten anstehen, der Aucube ist alles recht.
Aufgrund der bedingten Winterhärte der Pflanze ( -8 bis -10 Grad ) sollte man bei einer Pflanzung im Freiland auf einen geschützten Standort und einen entsprechenden Winterschutz (Wurzelbereich) achten.
Ob als Kübelpflanze oder als interessante Freilandpflanze, die bis zu 250 cm hohe und breitwüchsige Pflanze macht sich in fast jedem Garten gut.
Bedingt schnittverträglich.

Aucuba japonica "Variegata" wird bis zu 300 cm hoch.

Als Unterpflanzung sind Dickmännchen (Pachysandra), Vinca minor, oder flächig wachsende Stauden wie z.B. Tiarella zu empfehlen.
In Rhododendronpflanzungen oder geschützt, z.B. vor einer dunkelen Mauer, kommt die ganze Pracht dieser exotisch anmutenden Pflanze zu Geltung.

 

 

Sommerflieder / Schmetterlingsstrauch Pflanze des Monats 10 / 2010

Der Sommerflieder ( Buddleja davidii ), oder auch Schmetterlingsstrauch, ist ein beliebter Zierstrauch, der im Sommer blüht und ein echter Schmetterlingsmagnet ist.
Er liebt sonnige und trockene Standorte.
Der Sommerflieder  blüht am einjährigen Holz, daher empfehlen wir, das Gehölz bis ca 50 cm über dem Boden im Frühjahr zurückzuschneiden.
Düngergaben gibt man dem Schmetterlingsstrauch am besten im Frühjahr bei den anfallenden Rückschnittarbeiten.
Vor dem Pflanzen sollte man darauf achten, dass der Strauch genügend Platz hat um sich zu entfalten.
Unter günstigen Bedingungen kann der Strauch durchaus 2 Meter hoch und breit werden.
Mittlerweile gibt es sehr schöne Sorten auf dem Markt .
Beispiele :

'African Queen'  mittelstarker Wuchs, Blütenrispen leuchtend dunkelviolett und bis 20cm lang

'Black Knight'  schwarzviolette Blüten, starkwachsend

'Cardinal' 
der Strauch wächst breiter, als hoch - purpurrote Blüten, die an der Spitze voller als am Rispenansatz werden - Blüte von Mitte September bis zum Frost -

'Empire blue' Blütenrispen reinblau, violettblau

'Golden Glow'  orangefarbene, lila Blüten von Juli bis Oktober

'Ile de France'
Blütenrispen bis 70cm lang. Violette Blüten mit gelben Blütenschlund

'Kalypso'
geringe Wuchshöhe  - purpurviolette Blütenrispen - reichblühend

'Peace'
weiße, lange Rispen - Blüten mit gelbem Schlundring. Blätter unterseitig weiß,
frostharte Sorte

'Pink Delight' 
Blüte Pink

'Purple Prince  
dunkelviolette Rispen ( Groß ) , sehr dichter Wuchs -

'Royal Red'
Tolle Sorte in Rot  - purpurrote, bis 30cm lange Blütenrispen

'White Profusion'
Starke  weiße Sorte - lange, schmale Rispen

Die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) Pflanze des Monats 9 / 2010

Die auffällig großen Blüten der Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) zeigen sich meist von Juli bis September am Jungholz.
Am Besten pflanzt man die Rispenhortensie in den Halbschatten auf sauren Böden. Bei zu sonnigen Standorten sind die Blüten schnell veblüht und bei einem zu schattigem Standort werden entsprechend wenig Blüten gebildet.
Wichtig ist der richtige Schnitt, den man nach den letzten Frösten durchführen sollte.
Hierbei kürzt man die Hortensie bis auf ca. 40-50 cm ein. So wird ein buschiger und kräftiger Wuchs der Pflanze erzielt.
Rhododendron und Azaleendünger unterstützen ebenfalls die Kräftigung der Pflanze und sorgen für ein üppiges Blütenwachstum.
Die Pflanze sollte windgeschützt stehen und keinen längeren Trockenperioden ausgesetzt werden.
Bei optimalen Bedingungen kann die Rispenhortensie bis zu 3 Meter hoch und ebenso breit werden.

Mittlerweile gibt es sehr schöne Sorten im Handel, die eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten zulassen.

Wenn genug Platz vorhanden ist ergeben die Rispenhortensien, als Gruppe gepflanzt, einen echten Hingucker. 

Bodendeckender Dauerblüher: Geranium Rozanne. Pflanze des Monats 8 / 2010

Geranium x prat. "Rozanne" wurde auf der Chelsea Flower Show 2000 nach ausführlichen Erprobungen vorgestellt.
Man kann sagen, dass es sich hierbei um eine der besten Neueinführungen der letzten Jahre handelt.
Diese Staude blüht von Mai / Juni bis in den November zu den ersten Nachtfrösten !!!
Die Blütenfarbe ist blau mit weißer Mitte. Lebensbereich Gehölzrand / Freifläche.
Man muss sich sich wohl sehr anstrengen, um in der Pflanzenwelt eine derart lange Blütezeit bei einer Pflanze zu erleben.
Sie wächst sehr ausladend und bodendeckend bei einer Pflanzenhöhe von ca. 30 bis 40 cm.
Mit etwa 3 Pflanzen je qm erreicht man schon den gewünschten bodendeckenden Effekt.
Geranium "Rozanne" steht sehr gerne sonnig, verträgt aber auch absonnige oder halbschattige Standorte.
Die Früchte bei den unzähligen Geranium Sorten erinnern an einen Kranich- oder Storchenschnabel, wie die Pflanze auch im Volksmund genannt wird.
Geranium harmoniert mit vielen anderen Stauden und lässt sich hervorragend in natürliche Staudenpflanzungen einbinden.

In Verbindung mit Rosen oder Kleingehölzen sind je nach Größe und Farbe der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Geranium "Rozanne" liebt, wie die allermeisten Geraniumsorten, einen eher trockenen Boden.
Staudenliebhaber werden die Staude unter dem Namen Geranium "Jolly Bee" kennen. Ihnen sei gesagt, dass unabhängige DNA Untersuchungen ergeben haben, dass es nahezu keinen Unterschied zwischen diesen beiden Geranium Sorten gibt.
Daraufhin wurden die Sortenschutzrechte für Jolly Bee gelöscht.

Fazit : Geranium "Rozanne" ist ein absolutes Muss für jeden Garten !

Taglilie (Hemerocallis in Sorten) Pflanze des Monats 7 / 2010

Kein Zweifel, der Edelstein unter den Stauden ist die Taglilie die Schönheit und Widerstandsfähigkeit in einer Pflanze vereint.
Taglilien erfreuen sich aufgrund ihres Sortenreichtums (über 50000 Sorten)
immer größerer Beliebtheit.
Obwohl jede Blüte nur einen Tag lang blüht, produziert die Pflanze soviel Nachschub, dass der Eindruck entsteht, ein nicht endendes Blütenfeuerwek im Garten zu haben.
Die Taglilie (Hemerocallis) ist eine sehr dankbare Pflanze und wird deswegen die Pflanze des faulen Gärtners genannt.
Am besten gedeiht und blüht sie in der Sonne und im Halbschatten.
In ihren fleischigen Wurzeln kann die Taglilie soviel Wasser speichern, dass auch längere Trockenperioden meist ohne Schaden überstanden werden.
Sollte die horstartig wachsende Staude zuviel Platz im Garten einnehmen, kann man im Frühhjahr und im Herbst durch Teilung das Volumen reduzieren.
Die abgeteilten Pflanzenteile können Sie bei Bedarf auch wieder Einpflanzen, denn so wird die Taglilie auch vermehrt.
Bei allen Taglilien sind die Blüten eßbar und eignen sich für kreative Köche hervorragend zur Dekoration.
Die Größe der Blüten und Blätter, so wie die Farbgebung, sind so vielfältig, dass man sich vorher genau erkundigen sollte welche Sorte man sich in den Garten pflanzt.
Als Pflanztermin eignet sich am besten die Zeit von April bis Oktober.

Hier einige wertvolle Sorten :
 Großblumige Taglilien : Franz Hals   90 cm  zweifarbig
                                      Jake Russell  80 cm leuchtend Goldgelb
                                      Crimson Pirate   70 cm Leuchtend Rot
                                                                           mit Orangefarbenem Schlund
                                       Shooting Star  100 cm Grünlichgelb (spät)
                                       Pink Damast   80 cm  feines Rosa ...Klasse Sorte !
                                       Big World    80 cm   tief aprikosenfarben
                                       Sammy Russel   60 cm Ziegelrot (reichblühend)
                                       Crimson Glory   100 cm Rot (reichblühend)
                                       Hyperion   100 cm Hellgelb (reichblühend)

Miniatur Taglilien : Bitsy  50 cm    Hellgelb, reichblühend
                              Little Triumph 50 cm Leuchtendrot
                              Vivacious     60 cm Silbrigrosa (große Leutkraft)
                              Stella D' Oro  30 cm Gelb (bekannte Sorte)


                           

Japanische Azalee (Rhododendron, Alpenrose) Pflanze des Monats 6 / 2010

Botanisch gesehen gehören die Azaleen zur Gattung der Rhododendren
(Rhododendron optusum).
Die japanische Azaleen sind immergüne, meist kleinbleibende Gehölze mit kompaktem Wuchs.
Am wohlsten fühlen sich die Japanischen Azaleen im Halbschatten oder Schatten. Ihre volle Blütenpracht, die je nach Sorte von April bis Juni variieren kann, kommt am besten unter Sträuchern (z,b. Cornus kousa) oder unter kleinwüchsigen Bäumen (z.B. Judasblattbaum) zur Geltung.
Aber auch ein Blütenmeer in Kombination mit anderen großwüchsigen Rhododendren hat seinen Reiz.
Als Stauden oder Bodendecker eigenen sich z.B. Pachysandra terminalis "Green Carpet", Vinca minor. Eyonymus i.S., Vacccinum vitis idea, Tiarella cordifolia u.a..
Japanische Azaleen brauchen einen Boden mit saurem PH-Wert. Am Besten arbeitet man direkt bei der Pflanzung Torf und Kompost mit in den Boden ein.
Rhododendronwurzeln sind sehr salzempfindlich, so dass man am Besten mit organischen Düngern (z,B. Hornspäne) oder Kompost arbeitet, aber auch die im Handel erhältlichen speziellen Rhododendron-Dünger sind sehr zu empfehlen.
Kleinere Rückschnittarbeiten verträgt die Japanische Azalee sehr gut.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass von größeren oder radikalen Rückschnitten abzuraten ist.
Der Handel hat in den letzten Jahren immer neue, teils hervorragende Sorten gezüchtet.

z.B. Rhododendron optusum "Stefan" (Siehe Foto)

        Rhododendron optusum "Schneeperle"
                                                (Weiße Blüte mit leicht grünlicher Mitte)
        Rhododendron optusum "Satschiko"
                                                  (Leuchtendes Orange im Mai)
         Rhododendron optusum "Purpurtraum"

                                                   (Blüte im Mai Purpurviolett) 

 Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Pflanzen in Ihrem Garten.

 

 


Immergrün (Vinca minor ) als Bodendecker Pflanze des Monats 5 / 2010

Das "Immergrün" oder "Immergrünchen" (Vinca minor) ist die Pflanze des Monats 5 / 2010.

Dieser immergrüne Bodendecker zeichnet sich durch seine hohe Anpassungsfähigkeit und geringe Pflege, so wie eine gut ausgebildete Dichte des zu bedeckenden Bodens aus.

Die Wuchshöhe beträgt in der Regel 0,10 bis 0,30 m bei einer Breite von ca. 0,50 m je Pflanze.
Am besten gedeiht das "Immergrünchen" auf humosen, schwach sauren Böden. Es toleriert aber nahezu alle Gartenböden.
Vinca minor blüht im Mai und zeichnet sich durch eine Nachblüte im September aus.
Die Blütenfarbe ist blau, in Sorten wie Vinca minor "Alba"   (weiße Blüte ) oder Vinca minor " Rubra " sind auch andere Farben durchaus gängig. Sie lassen schöne Kombinationen mit Gehölzen oder Stauden zu.
Die Pflanzmenge beträgt je nach Qualität der Pflanze ca 5- 9 Pflanzen je qm.
Der Bodendecker ist frosthart und verträgt das Stadtklima sehr gut, außerdem lässt er sich gut pflegen (Schnitt), da die Pflanzen nicht zum verholzen neigen.

Bei einer Pflanzung in voller Sonne werden die Bätter hell grün bis gelblich, deshalb raten wir dazu, diesen schönen immergrünen Bodendecker in den Halbschatten, Schatten oder auf absonnigen Standorten zu pflanzen.In Komination mit höheren Astilben, Herbstanemonen, Silberkerzen,  Gräsern oder Kreuzkraut ist auch das "Immergrünchen" ein Blickfang.

 

 

Kornelkirsche (Cornus mas) Pflanze des Monats 4 / 2010

Die Cornelkirsche (Cornus mas) gehört mit ihrer sehr frühen Blüte (Februar / März / April) zu den wohl bekanntesten Frühlingsboten.

Der recht langsam wachsende Strauch wächst oft mehrstämmig und bizarr.

Bei der Pflanzung sollte man genügend Platz einkalkulieren, denn die Cornelkirsche kann eine Höhe von ca 5 Meter und eine Breite von ca 3-5 Meter erreichen.
Die im Sommer gebildete Steinfrucht ist sehr reich an Vitamin C und variiert
in der Farbe von Anfangs gelb über knallrot bis schwarz in der Reife.

Die Frucht kann zu Saft oder Marmelade verarbeitet werden.

Das Blatt färbt sich im Herbst von gelb bis rotorange, so dass die Cornelkirsche zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat.

Die Cornelkirsche ist sehr frosthart und gedeiht am besten auf lockeren humusreichen Böden in voller Sonne oder im Halbschatten.

Der markante Frühlingsblüher kann durch seine gute Schnittverträglichkeit sowohl in Blütenhecken als auch als Solitärgehölz eingesetzt werden.

 

 

Port. Lorbeer - Kirsche ( Prunus lusitanica ) Pflanze des Monats 3 / 2010

Die Portugiesische Lorbeer - Kirsche ist ein bei uns immer mehr eingesetzter immergrüner Strauch.
Durch seine gute  Schnittverträglichkeit und seinen Kompakten Wuchs läst sich dieser Strauch gut für Sichtschutz oder Heckenpflanzungen einsetzen.
Als mediterrane Pflanze bevorzugt sie einen halbschattigen bis sonnigen geschützten Standort.
Bei uns kann der Strauch eine Höhe von ca 5 - 7 Meter und eine Breite von 3 - 6 Meter erreichen.
Der jährliche Zuwachs bei der Pflanze beträgt in etwa 20 - 30 cm .

Prunus lusitanica bevorzugt einen schwach sauren bis stark alkalischen Boden und ist sehr gut hitzeverträglich.
Im Juni zeigt sich eine sehr schöne weiße Blüte die sich bei der immergrünen glänzenden Belaubung gut vom Strauch absetzt.
Fruchtschmuck zur Herbstzeit ( Dunkelrot )
Wie bei vielen Pflanzen sind die Blätter/ Früchte und Rinde giftig.
Durch seine rötlichen Zweigspitzen und seinem insgesamt mediterranem Aussehen ist die Portugiesische Lorbeer - Kirsche auch eine beliebte Kübelpflanze.

Ein Winterschutz ( Wurzelraum abdecken oder abnetzen der Pflanze ) kann je nach Standort ratsam sein.
Die Erfahrung hat gezeigt das Pflanzen die schon länger im Freiland gewachsen und einen geschützten Standort besitzen weit weniger von Frostschäden heimgesucht werden.

Eine schöne Sorte ist auch Prunus lusitanica " Angustifolia " die sich haupsächlich durch das schmalere kleinere Blatt unterscheidet.

Blütenskimmie (Skimmia Jap. Rubella) Pflanze des Monats 2 / 2010

Die Blüten oder Fruchtskimmie  (Skimmia japonica 'Rubella') ist ein langsam wachsendes immergrünes Zwerggehölz.

Ausgewachsen erreicht diese Sorte eine Höhe von ca 0,8 bis 1,00 Meter.

Im Herbst bildet die Pflanze braunrote Blütenkospen (siehe Foto), die sich schön durch das dunkelgrüne Laub über den ganzen Winter absetzen und sehr attraktiv aussehen.
Im Frühjahr bilden sich aus diesen Blütenknospen die Blüten. Diese erscheinen dann ca. im April/Mai weißrosa.
Ein ideales Gehölz zur Unterpflanzung oder im Zusammenspiel mit Rhododendren, Lavendelheide oder Herbst-/ Winterbepflanzungen in Balkonkästen, Trögen oder Schalen.

Die Skimmie ist eine Moorbeetpflanze und liebt lockeren humosen Boden bei halbschattiger bis schattiger Lage.

Bei der Pflanzung sollte man eine windige und sonnige Lage vermeiden.
Bodendecker wie Vinca minor oder Vaccinum vitis idea eignen sich hervorragend um das Pflanzenbild zu komplettieren.

Weitere schöne Sorten sind:

Skimmia japonica 'Magic Marlot' (kompakter Wuchs, weißer Blattrand und im August champagnerweiße Blüten, die sich später rosa färben)

Skimmia japonica 'Marlot ' (sehr lang anhaltende Blütenknospen während der Wintermonate).

Frauenmantel (Alchemilla mollis) Pflanze des Monats 1/2010

Wir starten das Jahr 2010 mit einer Staude, dem Frauenmantel (Alchemilla mollis).
Der Frauenmantel ist eine sehr dankbare Staude, die von Ende Mai bis in den Juli hinein durch ihre gelbe Blüten-Rispenpracht auffällt.
Damit der Frauenmantel seine Form behält, sollte man die Staude nach der Blüte bodennah zurückschneiden.
Das Laub ist seidig-weich behaart und oftmals ist Guttation   (Tröpfchentranspiration) an den Blatträndern zu beobachten.
Alchemilla mollis erreicht eine mittlere Höhe von ca. 40 cm und kann sehr schön mit anderen Stauden, Gehölzen oder Zwiebelgewächsen eingesetzt werden.

Mein Tipp: Verwendung mit ca. 7-10 Stück je qm, großflächig in Rosenbeeten in Verbindung mit Lavendel, Katzenminze oder Zierlauch. Im halbschattigem Bereich z.B. mit Geranium, großen Funkien oder anderen Prachtstauden.

Diese frostharte Staude kann im sonnigen und schattigem Bereichen des Gartens eingesetzt werden.
Solange keine Staunässe vorliegt, verträgt sie unsere Gartenböden sehr gut.
Wie fast bei jeder Staude friert der über der Erde liegende Teil der Pflanze zurück, um dann im Frühjahr wieder in voller Pracht zu erscheinen.
Eine schöne kleine Sorte des Frauenmantels ist Alchemilla erythropoda mit einer Blütenhöhe von ca. 15 cm.
Wer es noch kleiner mag oder eine Sorte fürs Alpinum braucht, greift auf Alchemilla alpina zurück. Alchemilla alpina wird nur ca. 10 cm hoch und fällt durch den weißen Blattrand auf.

Traubenheide (Leucothoe axill. Curly Red) Pflanze des Monats 12 / 2009

Aus den vielen Sorten der Traubenheide sticht die Sorte "Leucothoe axillaris Curly Red" besonders heraus.

Das immergrüne, gedrehte Blatt verfärbt sich im Herbst und Winter Rot und purpurfarben und bildet einen tollen Farbkontrast zu allen anderen Pflanzen. 

Der Kleinstrauch hat einen kompakten Wuchs und bildet durch seine Größe (bis 50 cm) und Breite (bis 50 cm) die ideale Ergänung für Rhododendronbepflanzungen.
In Gruppen mit ca. 3-4 Pflanzen je qm bildet sich ein schöner bodendeckender Teppich aus immergrünen Pflanzen, der im Mai/Juni weiß blüht.

Die Pflanze ist frosthart und liebt humose, leicht saure Böden ohne Staunässe.

Achten sie bei der Pflanzung auf einen sonnigen oder halbschattigen Standort.

Wir wünschen viel Spaß im Garten

Japanischer Fächerahorn " Acer p. Osakazuki " Pflanze des Monats 11/ 2009

Der Japanische Fächerahorn " Acer palmatum Osakazuki " gehört wohl zu der wertvollsten Sorte seiner Gattung.

Mit seiner  leuchtenroten  und  lang anhaltenden Herbstfärbung sollte er eine Einzel- (Solitär-) stellung im Garten erhalten.
Seine Wuchshöhe und Breite kann 4-6 Meter erreichen. Der in der Jugend breit und aufrecht wachsende Strauch bildet im Alter eine rundliche Krone.

Mit einem Jahreszuwachs von ca. 15 bis 2o cm hält sich das Wachstum in Grenzen.

Der Japanische Fächerahorn liebt humose und gut durchlässige Böden, ist aber eigentlich sehr Bodentolerant. Sehr schwere, undurchlässige Böden sollte man vermeiden.

Seine volle Pracht entwickelt er auf sonnigen bis absonnigen Standorten.
Auch wenn der Ahorn eine sehr gute Frosthärte besitzt, sollte man bei der Pflanzung auf eine windgeschützte Stelle achten.

Er fügt sich gut in Japanischen Gärten oder in einer Kombination zu Moorbeetpflanzungen ein.

Juniperus comm. "Horstmann " Hänge- Wachholder Pflanze des Monats 10/ 09

Der Hänge-Wachholder, ein lebendes Kunstwerk für den Garten.

Sie suchen eine immergrüne Pflanze mit bizarrem Wuchs und Wiedererkennungswert? Mit dem Hänge - Wachholder  (Juniperus communis "Horstmann") sind diese Kriterien erfüllt.

Allerdings sollten Sie auch für die Pflanzung genügend Platz berücksichtigen, denn die langsam wachsende Konifere (10-15 cm Zuwachs im Jahr) kann eine Endhöhe und Breite von 4 Meter erreichen.
Der Hänge-Wachholder ist immergrün und winterhart.

Er bevorzugt sonnige bis absonnige Standorte und mäßig nährstoffreiche, saure bis alkalische Böden (kalkliebend).

Mit seinem bizarren Wuchs ist er ein echter Hingucker und sollte deswegen auch eine Einzelstellung (solitär) im Garten erhalten.

Mit einer niedrigen Stauden- oder Kleingehölzunterpflanzung unterstreichen sie die Wirkung der Pflanze.

Gut geeignet  für Heide oder Steingärten .

Sonnenhut ( Bot. Rudbeckia ) Pflanze des Monats 9 / 2009

Der Sonnenhut (Bot. Rudbeckia),nicht zu verwechseln mit dem Purpursonnenhut, zählt wohl zu den schönsten Spätsommerstauden.

Der Sonnenhut liebt die Sonne und durchlässige, humusreiche aber feuchte Böden. Er gedeiht zwar auch im Halbschatten, man sollte sich aber auf eine geringere Blütenbildung einstellen.

Eine bewährte Sorte ist Rudbeckia fulgida sullvantii Goldsturm . Diese Sorte wird 60 bis 80 cm hoch und besticht durch große Blüten und eine sehr lange Blütezeit  (Juli bis September).

Der Sonnenhut ist winterhart und zählt nicht zur Mahlzeit der Schnecken.

Größere Sorten sollte man als Solitärstauden verwenden. Kleinere Sorten können in einer Staudenpflanzung durchaus in kleineren Gruppen gepflanzt werden.

Weitere Sorten sind z.B. Rudbeckia laciniata (Goldkugel)  schlitzblättriger Sonnenhut, Rudbeckia nitida (Fallschirm Sonnenhut, bis 200 cm Hoch), Rudbeckia Cappuccino (Höhe 50 cm, Blütezeit Juli bis September, tolle Sortedie preisgekönt ist und in der Blütenmitte einen roten Kern hat), Rudbeckia Herbstgold, die sich hervorragend als Schnittblume eignet ( Blütenblätter sind innen rotbraun ), Rudbeckia Indian Summer besticht durch sehr große Blüte und ist auch als Schnittblume sehr gut geeignet.

Der Sonnenhut ist sehr anspruchslos und gegen Krankheiten weitgehend resistent. Sollte dennoch Mehltau Ihre Pflanze befallen, reicht es, die Pflanze zurückzuschneiden, ausreichend zu wässern und zu düngen und die Blütenpracht nächstes Jahr wieder zu genießen.

Hohe Fetthenne (Sedum telephium) Pflanze des Monats 8 / 2009

Die hohe Fetthenne (Sedum telephium) ist einer der schönsten im Herbst blühenden Stauden. Von September bis Oktober blüht diese Staude braun-rot an einem schirmförmigen Blütenstand, der als Bienen- und Insektenweide nicht nur den Menschen Freude macht.

Die Staude gedeiht am besten bei halbschattigen bis sonnigen Standorten und einem nicht zu trockenen, nährstoffreichen Boden. Die fette Henne ist kalktolerierend, bevorzugt aber durchlässige, schwach saure bis neutrale Böden.

Der Fruchtstand ziert die Pflanze auch über den Winter bis ins Frühjahr. Dann sollte man die Fruchtstände abschneiden.

Sedum telephium wird ca 50 cm hoch und ist sehr wiederstandsfähig. 
Harte Winter können diese frostharte Staude nicht erschüttern.

Pflanztipps: Pflanzung von 3 bis 4 Stück je qm in Schnittblumenbeeten (Herstdekoration) in Staudenbeeten, Steingärten  oder vor warmen, sonnigen Mauern z.B. Trockenmauern.

Wird die Pflanze zu groß, kann man sie bedenkenlos, am besten im Frühjahr, teilen.

Weitere Sorten sind Sedum telephium "Stardust" (mit weißer Blüte !!!)
Sedum telephium "Carmen" (dunkelrosa Blüte).

Korea-Tanne (Abies koreana) Pflanze des Monats 7/ 2009

Die Korea-Tanne liebt einen sonnigen Standort und fällt durch ihre prächtig violetten bis stahlblauen Zapfen vor der Reife auf.

Sie ist außerorderntlich standorttolerant und verträgt saure bis schwach alkalische, nicht zu trockene Böden.

Die Korea-Tanne ist ein langsam wachsender Baum, der spät austreibt. Sie ist sehr wiederstandsfähig und kann bei guten Standorten im Alter eine Höhe von 7-9 m und eine Breite von 3-5 m erreichen. Sie wird gerne als Solitärgehölz auch in größeren Vorgärten verwendet. Wegen ihres gleichmäßigen Wuchses eignet sie sich gut für das Anbringen von Lichterketten zur Weihnachtszeit.

 

Glanzmispel (Photinia fr. Red Robin) Pflanze des Monats 6 / 2009

Ein sehr schöner immergrüner Strauch, der durch seinen leuchtendroten Austrieb und ein sehr glänzendes Blatt  besticht, ist die Glanzmispel (Photina x fraseri "Red Robin").

Er wächst breitbuschig und locker aufrecht, dabei erreicht er eine Höhe von ca. 1,5 bis 3 Meter.

Die Glanzmispel ist leider nur bedingt winterhart. In manchen Gegenden hat sie den letzten Winter nicht überlebt. Deshalb ist zu einem sonnigen bis absonnigen, geschützten Standort zu raten.

Viele der zurückgefrorenen Sträucher treiben wieder aus und lassen sich durch einen gezielten Rückschnitt wieder in die gewünschte Form bringen. Überhaupt muss man sagen, ist die Glanzmispel sehr schnittverträglich und bildet an den Schnittstellen wieder einen dichten leuchtendroten Austrieb.

Die Blüte erscheint in weiß von Mai bis Juni leider jedoch nicht an allen Sträuchern.

Die Glanzpispel liebt humöse, nicht zu nährstoffarme Böden und ist an den ph-Wert sehr anpassungsfähig.

Die in Mode gekommene Pflanze ist ideal für mediterrane Gärten oder als Kübelpflanze.

Kleinere Sorten wie Photina fr. Little Red Robin oder auch größere wie Photina fr. Cispa sind interessante Alternativen.

Federbuschstrauch mit toller Blüte und starker Herbstfärbung 5 / 2009

Der Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii) ist ein Kleinstrauch, der eine Höhe von ca 0,80 bis 1,00 Meter erreicht.

Im Alter geht der Federbuschstrauch eher in die Breite als in die Höhe.

Vor dem Laubaustrieb blüht er in ca 3 cm langen Ähren, die an Weidenkätzchen erinnern. Der Ferdebuschstrauch blüht im Mai und die Blüten riechen verführerisch nach Honig.

In sonniger Lage entfaltet er im Herbst seine ganze Pracht und zieht durch eine gelbe bis scharlachrote Herbstfärbung die Blicke auf sich.

Der Kleinstrauch liebt geschützte Lagen in halbschattiger bis sonniger Lage.


Der Ferderbuschstrauch ist gut frosthart, langsam wachsend und liebt frische, nährstoffreiche, humose Böden (kalkmeidend).

Krankheiten sind bis jetzt weitgehend unbekannt.

Ideal ist er als Unterpflanzung unter Bäumen in Verbindung mit Moorbeetpflanzen wie Rhododendron u.s.w. oder als Einzelpflanze in Steingärten.

Der Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii) ist durch seinen langsamen Wuchs in den Baumschulen recht teuer, entschädigt aber durch seine tolle Blüte und seine variabele und sehr schöne Herbstfärbung.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass er erst ab dem zweiten Jahr seine ganze Pracht entfaltet. Daher ist Geduld gefragt, wenn man belohnt werden möchte. 

Wer es etwas größer haben möchte, ist mit dem großen Bruder (Fothergilla major) gut bedient. Bei fast gleichen Eigenschaften wird dieser Strauch aber bis zu 2,50 Meter hoch und fast 3,00 Meter Breit.

Niedrige Scheinhasel (Corylopsis pauciflora) Pflanze des Monats 4 / 2009

Einer der wertvollsten Frühjahrsblüher ist die niedrige Scheinhasel (Corylopsis pauciflora).
Die glockerartigen Blüten, die vor dem Blattaustrieb ihre ganze Pracht entfalten, blühen von März bis April .

Der aus Japan stammende Kleinstrauch kann in Ausnahmefällen bis zu 2 Meter hoch werden. Durch seine breitbuschige Wuchsform eignet er sich zur Einzelstellung und zur Unterpflanzung z.B. bei Rhododendren.

Der Scheinhasel mag mittlschwere bis schwere Böden in Sonne und Halbschatten.

Er ist völlig winterhart und besticht auch im Herbst durch seine goldgelbe Herbstfärbung. Trotzdem sollte man einen geschützten Standort wählen, weil uns die Erfahrung gezeigt hat, dass späte Nachtfröste die Blütezeit doch erheblich reduzieren.

Die Zaubernuss (Hamamelis intermedia) Pflanze des Monats 3 / 2009

Der Winter war lang und hielt uns lange in seinen Fängen. Um so schöner ist es jetzt, Blüten in unseren Gärten zu sehen.
Allen voran ist hier die Zaubernuss (Hamamelis intermedia) zu nennen. Viele Sorten wie z.B. Feuerzauber, Diane, Ruby Glow oder Westerstede sorgen ab dem Januar bis in den März für eine gelbe oder rote Blütenpracht.
Man sollte die Zaubernuss nicht in den Vordergrund pflanzen , wohl aber darauf achten, dass die Blütenpracht im Winter auch zu sehen ist.

Der stark und aufrecht wachsende Strauch kann 2-3 Meter groß werden und ist auch als Kübelpflanze geeignet.

Unsere Böden sind für die Zaubernuss kein Problem, denn sie liebt mittelschwere bis schwere Bödenmit gutem Wasserabzug.

Der Strauch ist winterhart und kann schön in Kombination mit immergrünen Bodendeckern  gepflanzt werden. So kommt die Blüte noch besser zur Geltung und der Strauch entfaltet seine ganze Pracht.

Kugel - Ahorn Formgehölz ohne Schnitt ... Die Pflanze des Monats 2/ 2009

Der Kugel-Ahorn (Acer platanoides "Globosum") eignet sich durch seine kleine Krone und seinen langsamen Wuchs sehr gut auch für kleinere Gärten, oder wie hier von uns gepflanzt, als Gestaltungselement für die Vorgartengestaltung.

Er bildet ohne Schmittmaßnahmen eine dichte Kugel, die durchaus eine Höhe und Breite von ca 5-6 Meter erreichen kann. Das Blatt treibt rotbraun aus und geht nach seiner grünen Pracht im Herbst in ein goldgelb mit rötlicher Zeichnung über.

Der Kugel-Ahorn gedeiht auf schwach sauren bis schwach alkalischen Böden  am besten in halbschattiger oder sonniger Lage.

Dieser hitzeverträgliche und trockenheitsresistente Baum ist sehr windfest und verträgt auch das Stadtklima sehr gut.

Durch seine Blüten, die vor oder mit dem Laubaustrieb in Trugdolden zusammengefasst sind, wird er als Bienenweide gerne gepflanzt.

Auch das dichte Astwerk wird von den Vögeln gerne als Nistplatz genutzt.

Kurzum ist der Kugel-Ahorn ein beeindruckender Baum, der besonders in kleineren Gärten gut als Hausbaum gepflanzt werden kann.

Blaue und Japanische Mädchen Kiefer ...Pflanze des Monats 1/ 2009

Diesen Monat möchten wir Ihnen eine schöne Variante der blauen Mädchen-Kiefer vorstellen: die Japanische Mädchen-Kiefer (Pinus parviflora "Negeshi").

Durch ihre sehr schönen grau-blau gefärbten Nadeln und ihren lockeren und eher ungleichen Wuchs eignet sie sich hervorragend zur Einzelstellung im Garten, z.B. am Teich oder Teichrand oder einfach um einen schönen Farbtupfer zu setzen.
Die Japanische Mädchen-Kiefer ist winterhart und wächst sehr langsam.

Die immergrüne Kiefer hat sehr weiche Nadeln und 5 bis 10 cm lange und ca. 4 cm breite Zapfen die auch mehrere Jahre an der Pflanze haften können.

Wie die meisten Kiefern  bevorzugt sie einen gut durchlässigen sauren Boden und einen sonnigen Standort.
Durch ihren langsamen Wuchs und ihre geringe Endhöhe ( ca 4 Meter ) ist sie auch für kleine Gärten geeignet und sollte bei einer Garten- oder Pflanzplanung mit einbezogen werden.

Als Begleitpflanzung eigenen sich z.B. Japanische Azaleen / Diamant Azaleen / Rhododendron yakushimanum oder Vaccinium vitis idaea.

Liebesperlenstrauch (Schönfrucht) Die Pflanze des Monats 12 /08

Der Liebesperlenstrauch (Callicarpa)
oder auch Schönfrucht genannt,
fällt tatsächlich durch seine bis weit in den Winter am Strauch haftenden Früchte auf. Auch als Vasenschmuck machen sich die Äste mit den auffällig lilablauen Früchten gut.

Im Sommer laben sich an den leider eher unscheinbaren Blüten die Bienen.
Ab dem Herbst kommen Sie bei diesem eher selten gepflanzten Strauch voll auf Ihre Kosten. Die Herbstfärbung kommt mit gelben und orange-roten Farben daher und bildet den perfekten Übergang zu dem bereits beschriebenem Fruchtschmuck.
Botanisch gesehen sind diese Früchte Steinfrüchte.
Bei einer Endhöhe von ca. 2 bis 3 Metern und einer Breite von ca. 2 Metern braucht der Strauch schon ein wenig Platz. Man sollte auf einen sonnigen und windgeschützten Standort achten.
Der Liebesperlenstrauch bevorzugt saure bis schwachsaure Böden, die gut wasserdurchlässig sein sollten.

Zum gutem Schluss noch ein Tipp:
Wenn Sie mehrere Sträucher dieses Kleinods pflanzen, bekommen Sie durch Fremdbestäubung eine bessere Fruchtbildung.

Pflanze des Monats: Kugel - Amberbaum als Formgehölz und Hausbaum

Die Pflanze des Monats November ist der Amberbaum ( Liquidambar ), der durch seine unglaublich schöne Herbstfärbung wohl einen Blickfang für jeden Garten darstellt.

Auch hier haben die Züchtungen nicht halt gemacht und verschiedene Wuchsformen hervorgebracht. Auf dem Foto ist ein Kugel-Amberbaum ( Liquidambar styraciflua Gum Ball ) zu sehen .                         

Der Kugel-Amberbaum bildet ohne Schnitt eine dichte kugelige Krone 
und wurde hier von uns als Hausbaum gepflanzt. Er ist schwachwüchsig und liebt lockere, leicht saure Böden.
Im Vorgarten oder in kleineren Gärten macht er nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Herbstfärbung eine gute Figur.
Leider gibt es diese Sorte noch nicht lange und nur gut sortierte Baumschulen haben diese im Sortiment.
Die sonst beim Amberbaum ausgeprägten Korkleisten sind bei der Kugelform fast gar nicht vorhanden.

Übrigens:
Wußten Sie, dass der Hauptbestansteil des Kaugummis vom Amberbaum kommt ?

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